WordPress: Was ist denn ein Weblog?

Jeder redet von Blogs im Internet. Was hat das mit einem Weblog zu tun?

Sicherlich hast du schon von Begriffen wie Weblog, Blog, CMS, Blogger, Blogging oder bloggen im Zusammenhang mit dem Internet gelesen oder gehört. Diese Begriffe gehören für Internetversierte zum normalen Wortschatz. Doch was ist ein Weblog und was hat WordPress damit zu tun? Diese Frage möchte ich gerne versuchen für Dich zu beantworten. Beginnen möchte ich mit den Grundsätzen eines Blogs.

Grundsätzliches bei einem Weblog

Auch wenn Du nicht viel mit Computer und Internet zu tun hast, wirst du sicher schon irgendwo etwas von Web 2.0 gehört oder gelesen haben, denn als Schlagwort hat der Begriff es nicht nur in Computerfachzeitschriften gebracht. Eben solche Weblogs und dazu gehört auch WordPress verbindet man wie kaum etwas mit dem sogenannten Web 2.0.

Die Bedienung eines Weblogs ist sehr einfach und es werden für die Benutzung keine umfangreichen Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Bei der Administration eines Weblogs sind Grundkenntnisse in den Programmiersprachen HTML, CSS und PHP jedoch von Vorteil.

Das Wort Weblog setzt sich aus den englischen Wörtern Web und Log zusammen. Oftmals wird einfach nur die Kurzform Blog verwendet. Weblogs sind Websites, bei denen mehr oder weniger periodisch Beiträge durch einen oder mehreren Autoren publiziert werden.
Standard ist die Einstellung, dass die neuesten Artikel an erster Stelle stehen, so dass man als Leser gleich sehen kann, was es neues auf der Website zu berichten gibt. In umgekehrt chronologischer Reihenfolge werden die älteren Beiträge dargestellt.

Um die Jahrtausendwende gab es einen großen Entwicklungsprung in der Technik und immer mehr kostengünstige Alternativen, das Internet zu nutzen. Zu dieser Zeit wurden Weblogs oft für die Veröffentlichung von persönlichen Tagebucheinträgen verwendet. Derzeit sind laut Blogpulse weltweit 159.875767 Millionen Blogs im Internet vertreten und werden zu privaten und geschäftlichen Zwecken genutzt (Stand: 16.04.2011 um 00:30 Uhr).

Blogs zählen heute zu den wichtigsten Formen der Internetpublikationen.
Ein Blog verfolgt mindestens eines meistens aber mehrere dieser Ziele:

  • Veröffentlichung von Neuigkeiten in regelmäßiger Reihenfolge
  • Darstellung von Informationen und Wissen
  • Möglichkeit der persönlichen Meinungsäußerung bzw. Selbstpräsentation
  • Diskussionsmöglichkeit durch Kommentarfunktion
  • Verlinkung mit thematisch gleichen oder ergänzenden Blogs
  • Aufbau und Pflege einer Community

Innerhalb eines Unternehmens kann ein Weblog zur externen aber auch internen Kommunikation verwendet werden. Das bedeutet, dass ein Weblog für die Aquise sowie zur Betreuung von Kunden genauso eingesetzt werden kann, wie zur Optimierung interner Betriebsabläufe.

Begrifflichkeiten

Im Zusammenhang mit Weblogs tauchen immer wieder Begriffe auf, die für manchen Leser schon als »Fachsprache« gelten kann. Gerne möchte ich Dir stichpunktartig ein paar Begriffe näher erklären.

  • Blogosphäre:
    Die Gesamtheit aller miteinander verlinkter Blogs wird unter den Begriff »Blogosphäre« zusammengefasst.
  • Blogger/bloggen:
    Der Autor eines Beitrages wird als »Blogger« und das Schreiben selbst als »bloggen« bezeichnet.
  • Post:
    Ein Artikel eines Weblogs wird bekommt die englische Bezeichnung »Post«.
  • Blogroll
    Für weiterführende Links zu anderen Weblogs verwendet man den Begriff »Blogroll«.
  • Trackback
    Unter manchen Beiträgen, wie auch bei mir findet man einen Link der als »Trackback-URL« genannt wird. Wenn Du nun selbst einen Beitrag mit der gleichen Thematik schreibst, weil Du dich durch meinen Artikel inspiriert fühlst, so kannst diesen Link in Deinem Weblogsystem WordPress ohne Probleme diesen Link in das vorhandene Feld einfügen und Deinen Beitrag veröffentlichen. Nun erscheint bei mir der Link zu Deinem Beitrag, den ich dann in meinem Weblog unter den entsprechenden Artikel anzeigen lassen kann. Ein »Trackback« gibt somit einen Hinweis auf einen anderen Beitrag gleicher Thematik in einem anderen Weblog.

Es gibt viele Blogformen

Es gibt nicht nur zahlreiche Weblogsysteme, sondern noch viel mehr unterschiedliche Themengebiete, die ein Blog umfassen kann. Um es kurz zu machen:
Grundsätzlich hat man die Blogformen in verschiedene Charaktere unterteilt, das heißt, nach Medientypen, Organisationsform oder der inhaltlichen Gattung.
Medientypen sind Textblogs, Fotoblogs, Moblogs, Audioblogs, Vlogs und Linkblogs.

Das Textblog, besteht fast ausschließlich aus Textbeiträgen,
das Fotoblog hingegen, beinhaltet mehrheitlich Fotobeiträge.

Das Wort Moblog, setzt sich aus den Wörtern mobile und Blog zusammen und übermittelt Inhalte durch mobile Kommunikationsmittel.

Das Audioblog enthält fast nur Audiobeiträge und das Vlog fast ausschließlich Videobeiträge.

Ein Linkblog ist ein Weblog, das nur Links enthält und diese werden nur selten kommentiert.
Organisationsformen sind Private Blogs oder auch ein Corporate Blog. Wie der Name schon sagt, werden Privates Blogs, von einer Privatperson geführt und das Coporate Blog meist von Unternehmen. Jeweils können sie als Einzel- oder Gruppen-Blog geführt werden. Man kann bei beiden Formen, den Publikumskreis beschränken.

Blogtypen, kann man auch nach Inhalt sortieren. Die so genannte Blog-Gattung beinhaltet beispielsweise, die Artblogs, Edublogs, Funblogs, Joblogs, Krimiblogs, Litblogs, Metablogs, Tumbleblogs, Warblogs, Watchblogs, Knowledge-Blogs, Projekte-Blogs oder Wissenschafts-Blogs.
Es gibt also für jeden Themenbereich eine eigene Art von Weblog, auch Fachblogs genannt. So kann sich jeder, in »seinem speziellen Thema« voll und ganz ausleben und seiner Schreibleidenschaft freien Lauf lassen.

Nicht nur WordPress als Blogsystem

Bei der Auswahl seines Blogsystems musst du unterscheiden, ob Du Deine Website auf eigenem Webspace speicherst oder aber bei einem sogenannten Hoster, wo das System schon vorinstalliert ist und Du gleich loslegen kannst zu schreiben.

Installation auf eigenem Server/Webspace

  • Drupal
  • LifeType
  • Movable Type
  • Nucleus CMS
  • Serendipity (Weblog)
  • Textpattern
  • WordPress

Gehostete Lösungen

  • Blogger.com
  • Twoday.net
  • WordPress.com
  • Antville

Es gibt noch viele weitere Anbieter die Webspace zur Verfügung stellen und die Möglichkeit zur Installation eines Weblogsystems anbieten.

Was ist ein Blogverzeichnis

Ein Blog-Verzeichnis dient der Aufgabe, die Einträge aus tausenden Weblogs auf einer Seite auszugeben. Da diese einfach so keiner auseinanderhalten und lesen könnte, erfolgt die Ausgabe der Einträge sortiert in unterschiedliche Rubriken.

Als Webmaster meldest Du dort Deine Webseite an. Immer wiederkehrend kommt ein sogenannter »Bot« auf Deine Website um nachzuschauen, ob der Link zu dem Blogverzeichnis integriert ist (denn sie geben dir schließlich Besucher als Gegenleistung) und ob neue Nachrichten veröffentlicht worden sind.

In dem entsprechenden Blogverzeichnis wird nun Deine Website abgebildet. Diese Möglichkeit weitere Besucher auf Dein Blog zu bekommen wird bis heute verwendet, nimmt aber durch Nutzung von Facebook, Twitter und weiteren Web 2.0-Anwendungen an Wichtigkeit ab.

Suchmaschinen für Blogs

Spezialisierte oder gezielte Suche nach Blogs. Das ist hier die Frage. Zahlreiche Onlinedienste haben sich auf die Suche in oder nach Weblogs spezialisiert. Je nachdem, welche Inhalte du suchst, ist eine andere Vorgehensweise sinnvoll. Blog-Suchmaschinen sind vor allem auf der Suche nach aktuellen Themen, Meinungen und Analysen zum Tagesgeschehen und nach Alltagsthemen sinnvoll.

Ähnlich wie bei allgemeinen Suchmaschinen lässt sich die Suche mit Hilfe unterschiedlicher Einstellungen verfeinern. Beispiele:

  • IceRocket:
    Durchsucht neben Blogs u.a. auch Twitter, Bilder, News oder das Web. Bindet als Meta-Suchmaschine Ergebnisse aus anderen Suchmaschinen ein. Suche lässt sich verfeinern nach Zeitraum und Sprache, Suchergebnisse lassen sich abonnieren.
    Interessant: Das Trend-Tool zeigt Statistiken zu Suchbegriffen und der »Big Buzz« Filter zeigt Suchergebnisse sortiert nach Blogs, Twitter, Facebook, Bilder, Videos, News etc. – übersichtlicher geht‘s nicht.
  • Google Blogs(beta):
    Durchsucht Blogs mit RSS- oder Atom-Feeds. Verfeinerte Suche nach Posts oder Blogs, Sprachen, Zeiträumen, Autoren etc. Suchergebnisse lassen sich für regelmäßige Updates abonnieren. Allerdings rutschen viele Medienseiten in die Ergebnisse.
  • BlogPulse:
    Suche nach Stichworten, Top-Blogs und -Beiträgen, Links auf Blogbeiträge sowie Trends in der Blogosphäre. Ergebnisse können abonniert werden. Verfeinerte Suche lässt sich nicht nach Sprache filtern.
  • Rivva:
    Gewichtet die Schlagzeilen aus Blogs und Online-Medien. Oben landet, was über Hyperlinks »empfohlen« wird. Bei der Suche lassen sich Ergebnisse aus u.a. Blogs, Twitter und Nachrichten anzeigen.
  • Technorati:
    Suche nach Posts oder Blogs. Verfeinerung u.a. nach Kategorien und »Authority«.
  • Twingly Blog Search:
    Schwedische, nach eigenen Angaben spam-freie Suchmaschine mit Fokus auf europäischen Blogs und der Ambition, in der Blogsuche die »Weltherrschaft« zu übernehmen. Top-100-Blogs für mehrere Sprachen. Ähnliche Verfeinerung wie bei Google Blogs, zusätzlich Empfehlungen möglich.
  • Blogcosmos:
    Simpel aufgebaute Suche nach Stichworten, weder verfeinerte Suche möglich noch Infos zur Suchfunktion.
  • Blog-Web.de:
    Simpel aufgebaute Suche nach Stichworten oder Kategorien. Keine verfeinerte Suche, keine Infos zur Suchfunktion.

Weitere Blog- und auch sonstige Spezial-Suchmaschinen sind samt Bewertungen in der Suchmaschinen-Datenbank aufgelistet.

Ich hoffe, dass ich Dir den Begriff Weblog, Blog oder Weblogsystem etwas näher bringen konnte. Wenn Du noch Fragen haben solltest, so scheue Dich nicht, diesen Beitrag zu kommentieren. ;)

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Metadaten

Hast du etwas zum Thema beizutragen? Ich freue mich sehr über weitere Hinweise, andere Sichtweisen oder anregende Diskussionen. Natürlich gern auch Fragen, die ich versuchen werde zu beantworten. Bitte beachte vor dem Kommentieren die Hinweise zur Netiquette hier auf NetzBlogging.de. Vielen Dank!
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6 Kommentare

HansdasJo
HansdasJo
2 Kommentare
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  1. Hallo Timm,

    vielen Dank für die anschauliche und auch für weniger versierte Internetnutzer wie mich verständliche Darstellung zum Thema Blog und seinen Begriffen. Ich habe ja keinen eigenen Blog und konnte beim Lesen des Beitrags feststellen, dass das auch gut so ist, denn der Hinweis, dass man als Administrator Ahnung von Programmiersprachen haben sollte, zeigt mir meine Grenzen auf. Und das ist auch nicht schlimm, denn ich habe den Verdacht, dass sehr viele Blogger unglaublich viel Zeit in ihre Blogs investieren müssen, damit sie reibungslos laufen. Und diese Zeit habe ich mit Sicherheit nicht und es fehlt mir außerdem an technischer Begeisterung für das Internet.

    Darum finde ich es toll, dass es so viele Leute gibt, die sich anscheinend mit viel Herzblut dem Bloggen verschrieben haben und eher unbedarften, reinen Konsumenten und Kommentierern wie mir eine riesige Welt im Internet erschließen, die man selbst mit nicht vorhandenem technischem Interesse inhaltlich kinderleicht nutzen kann. Und genau das ist es, was ich an den Blogs schätze: Inhalte, an denen man sich per Kommentar beteiligen kann, über die man im Blog ins Gespräch kommt – und das in der Regel auf sehr faire Weise. Ich hatte noch nie das Gefühl, als Blogleser und -kommentierer irgendwo unwillkommen zu sein oder nicht ernst genommen zu werden. Das liegt vielleicht an den eher unspektakulären Themen aus dem Bereich Alltag, die ich gerne verfolge, denn Themen, die meinen Horizont überschreiten, verlasse ich ganz schnell wieder. Mein Grundeindruck ist jedenfalls, dass jeder Blogger sich über seine Leser und deren Meinungen freut. Wie überall im Internet, darf man das natürlich mit einem realen Freundeskreis nicht verwechseln, aber manchmal kommt das durchaus so rüber.

    Als Fazit möchte ich daher allen Bloggern danken, dass sie Leuten wie mir eine einfache Beteiligung an einer modernen Kommunikationsart ermöglichen und die Welt bunter und interessanter machen, ohne dass man gleich zum Internet- bzw. Technikfreak werden muss. Ich habe diese Welt für mich erst vor kurzem auch Dank dieses Blogs hier entdeckt und bin ein ausgesprochen neugieriger Mensch, der gerne über den Tellerrand schaut und die Ideen anderer kennen lernt, sich für das Leben und auch den Alltag anderer interessiert und manchmal in der Welt der Blogs von einem link zum anderen springt. Da wollte man z.B. nur mal sehen, was andere so zu einer Buchkritik, die man selbst kommentiert hat, schreiben………..wenige Minuten später ist man bei jemandem zu Gast, der sich über Kuriositäten der Straßenverkehrsordnung auslässt und man hat auch hier Lust, etwas zu schreiben. Ich muss jedenfalls öfter mal aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr treiben lasse und quasi im Internet verschwinde, obwohl ich doch nur mal schnell zwischendurch zur Ablenkung von meinem Alltag ………. ;)

    Eine Frage habe ich aber noch: Du hast ja von Blogformen geschrieben. Mir ist natürlich aufgefallen, dass es Blogs mit oder ohne Werbung gibt. Der Sinn dieser Werbung ist natürlich, etwas Geld mit dem Blog zu verdienen. Mir ist auch klar, dass ein Blog sich gut dazu eignet, in gewisser Weise wie ein Shop zu funktionieren: Man macht Waren bekannt durch Testberichte o.Ä. und ist wahrscheinlich am Vertrieb und Gewinn beteiligt oder vertreibt selbst etwas. Dennoch habe ich den Eindruck, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, mit einem Blog Geld zu machen – zumindest ist davon die Rede, wenn Blogger sich darüber austauschen, wie sie z.B. mit dem Finanzamt umgehen. Ich habe aber bisher auch auf diesen Blogs nie ganz offensichtlich gefunden, was da das Geld einbringt. Weißt du das? Ich persönlich finde Werbung in Blogs sehr störend und bevorzuge eher die privaten Ausgaben, die sich auf Inhalte konzentrieren. Werbung gibt es schon genug um uns herum.

    Am Ende also noch mal ein dickes Dankeschön an alle Blogger. Und : Immer schön weiter schreiben !!!
    LG

    • Vielen Dank für Deine Worte, die mich natürlich motivieren so weiter zu machen. Es ist für ich ein persönliches Anliegen, das der Leser auch verstehen kann, wovon auf dieses Weblog die Rede ist. Und wenn ich durch meine Beiträge etwas Licht ins Dunkel hineinbringen kann, dann freut es mich um so mehr. :)

      Ich gebe Dir Recht, das es sicherlich viele Blogger gibt, die viel Zeit mit der Administration des Weblogs verbringen. Dazu gehört es sicherlich nicht nur die Beantwortung von Kommentaren oder das einfache Schreiben von Beiträgen, das sollte es jedenfalls nicht. Denn abundzu ist ein ‚Tapetenwechsel‘ (Aussehen des Weblog) sinnvoll, da der Leser merkt, das sich der Blogbetreiber um sein Blog kümmert. Und wenn dann noch etwas aufgeräumt wird bzw. auch Neues für den Leser hinzukommt, weckt es das Interesse und eine positive Mundpropaganda kommt ins Rollen… ;)
      Genau hier trennt sich hier die Spreu von Weizen, wenn ich es mal so sagen darf. Gute (recherchierte) Beiträge, technisch auf dem Laufenden zu sein und somit dem Leser einen Mehrwert bieten. Darum geht es in der Blogossphäre, so denke ich jedenfalls.
      Mein Problem ist nur, das ich manchmal zu lange an Feinnheiten des Weblogs arbeite, so das sich neue Artikel hinauszögern. Aber ich arbeite daran… ;)

      Du bist begeistert vom Umgang unter Kommentatoren? Ich muss Dir Recht geben, so lange es sich um seriöse Blogs handelt. Denn immer wieder komme ich auf Weblogs, wo die Kommentatoren oft kein Deutsch kennen und und erst REcht nicht wissen wie ‚Respekt‘ geschrieben wird.
      Unsachgemäße und persönlich angreifende Kommentare werde ich auf meinen Blog auch wenn möglich sofort löschen. Denn diese ‚Nachbarschaft‘ verschlechtert nur mein Image im Netz. Und einmal schlecht aufgefallen, ist es sehr schwer neue Leser zu bekommen bzw. die Stammleser zu halten. Das wäre sehr Schade, da ich das Bloggen an sich mir viel Spaß macht.

      Eingegenseitiges Geben und Nehmen beinhaltet auch die Blogroll, wie Du sie so schön beschrieben hast:

      [...] manchmal in der Welt der Blogs von einem link zum anderen springt. Da wollte man z.B. nur mal sehen, was andere so zu einer Buchkritik, die man selbst kommentiert hat, schreiben………..wenige Minuten später ist man bei jemandem zu Gast, der sich über Kuriositäten der Straßenverkehrsordnung auslässt und man hat auch hier Lust, etwas zu schreiben. Ich muss jedenfalls öfter mal aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr treiben lasse und quasi im Internet verschwinde, obwohl ich doch nur mal schnell zwischendurch zur Ablenkung von meinem Alltag [...]

      Das ist wieder ein Pluspunkt der Blogossphäre. Es macht einfach Spass, lässt einem aber schnell die Zeit vergessen. Immer wieder kommt es vor, das ich nicht vor Mitternacht vom PC wegkomme. Ist das schon Sucht?

      In Bezug zur Werbung:
      Es gibt Blogger wie Tanja von ‚Crazytoast.de‘ oder Sergej von ‚playground.ebiene.de/‘ oder Frank von ‚bueltge.de‘, die das Bloggen beruflich machen.
      Über die VGWort kann man für Beiträge (Zeichenzahl und Mehrwert) Geld bekommen. Aber auch durch Spenden durch ‚Flattr‘ ( flattr.com) oder PayPal kann man belohnt werden.
      Frank und Sergej haben schon Bücher über WordPress geschrieben. Ansonsten gibt es noch die Shops, wörüber man Geld verdienen kann.
      Was für mich in Frage käme,wäre die Anmeldung bei der VGWORT und ein Spendenbutton unterhalb der Beiträge. das gibt vielleicht einen Kaffee oder zu diesen sonnigen Zeiten, ein Eis… :)
      Aber Du hast Recht, zuviel Werbung auf ein Blog ist nicht gut und es gibt tatsächlich schon zu viel Dinge um uns, die beworben werden aber völig unsinnig oder Müll sind.
      Also ein klares Jein zu Werbung. :)

      LG
      Timm

  2. Danke für deine Erklärungen. Die Sache mit der VGWort klingt ja erstmal ganz gut, obwohl man davon sicher nicht leben kann. Und ich gehe mal davon aus, dass man für die Anmeldung auch Beiträge zahlen muss, oder?

    • Es gibt noch weitere Möglichkeiten mit dem Blog Geld zu verdienen. Ob es sich aber lohnt ist erst im Einzelfall zu klären.
      Aufe jeden Fall kann ich Dir mal folgenden Artikel ans Herz legen zu lesen. Ich werde mich auch bei der VGWort anmelden. Mal sehen. Jeder Cent zählt … :)

      Geld verdienen über die VG Wort

      Nach der Anmeldung werde ich auch einen Beitrag schreiben, der über die VG Wort handelt. Mal sehen, ob ich über 1800 Ansichten komme… :)
      LG
      Timm

  3. Pingback: Medien Upload-Limit umgehen und optimieren › NetzBlogging.de › By Timm

  4. Pingback: Webdesign und SEO unter einen Hut bringen › NetzBlogging.de › By Timm

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