Sollte die Odyssee auf einer eigenen Domain eine Webseite zu erstellen nun ein Ende haben? Nachdem ich mir die Datenbankeinstellungen aufschrieb, dauerte es nur wenige Minuten, bis ich WordPress installiert aber viele weitere Minuten, bis ich alle Grundeinstellungen erstellt hatte.
Allgemeine Funktionen, Permalinks, Diskussionsfunktionen, Medieneinstellungen, Informationen zu meinem Profil, Kategorien erstellen und weitere ‚Kleinigkeiten‘ gehörten dazu.
Auf der Suche nach WordPress-Themes
Natürlich sah ich mir auch das WordPress-Theme »Twenty-Ten« an. Rein von der Optik her, empfand ich es für meine Vorstellung aber nicht ausreichend.
Eine andere Websitevorlage für meine Domain musste gefunden werden. Meine Aufgabe lag nun darin, ein fertiges WordPress-Theme mit möglichst vielen voreingestellten Erweiterungen (Plug-Ins), die im Quellcode verankert sind, zu suchen.
Die Erweiterungen sollten aus folgenden Grund schon integriert sein: Bei 65 aktivierten Plug-Ins (und schon weniger!) leidet die Performance der Website durch zu viele Datenbankabfragen schon sehr stark, und das, ohne einen Beitrag geschrieben wurde…
Alles leichter gesagt, als getan, zumindest für mich. Wie im letzten Teil hatte mich der Drang nach der perfekten Website gepackt. ;)
Designvorlagen im Netz
Der erste Anlaufpunkt war die englische Designvorlagen-Seite auf wordpress.org und in Deutsch auf WordPress Deutschland sowie auch Deutsche-Wordpress-Themes mit ca. 450 Designvorlagen. Wie viel Seiten ich mir anschaute und dann doch nicht für gut empfand, kann ich nicht genau sagen. Aber es waren locker mindestens 1000 Designvorlagen! Das hat mich dann doch sehr verwirrt. So viele Vorlagen und doch keines dabei, was mir gefällt?! Was war mit mir los?…
Ich war fast am Verzweifeln, doch aufgeben und mir sagen lassen, keine Entscheidungen treffen zu können, wollte ich auch nicht.
Ein eigenes WordPress-Theme
Viele Designs wurden auch von mir getestet, so dass ich immer mehr über das System WordPress, PHP, SQL und CSS kennenlernte. Das gleiche verhielt sich auch mit den Plug-Ins. Aber selbst ein Plug-In für WordPress zu schreiben traue ich mir jedoch nicht zu. Vielleicht später ;)
Nach reiflichem Überdenken (hust…) entschied ich mich, mein eigenes WordPress-Theme zu erstellen. Es gibt viele Webseiten, die Tutorials anbieten. Am besten empfand ich das Tutorial auf lernenhoch2.de. Hier ging es mit den angebotenen Anleitungen ganz schnell und einfach. Das Hauptproblem war dann die Gestaltung mit Cascading Stylesheets (CSS). Anhand des Trial and Error-Prinzips nahm meine Seite langsam Gestalt an. Aber irgendwie dauerte mir das alles zu lange.
Seit 6 Monaten(!) möchte ich endlich meinen ersten Beitrag schreiben und was habe ich bisher erreicht? Positiv ausgedrückt: Erfahrung gesammelt…
Ich entschied mich, meine eigene Webseite zu erstellen ans Ende zu stellen und nun doch ein fertiges WordPress-Theme käuflich zu erwerben. Das widersprach meinen ersten Vorstellungen, eine Webseite zu erstellen, ganz und gar. Doch was sollte ich machen? Zu lange hatte das alles schon zu lange gedauert. Und irgendwann muss die Odyssee auch ein Ende haben. :)
Es wird teuer
Die Seite ThemeForest bot sehr viele kostenpflichtige Designs an. Nicht der einzige Anbieter, den ich mir ansah. Aber dieser Anbieter von Designvorlagen machte mir bei meinen Recherchen vor allen anderen den besten Eindruck. Hier trat wieder das Problem vieler Webseiten auf! Letztlich konnte ich mich für ein farblich schön gestaltetes Webdesign entscheiden.
Die Möglichkeit einzelne Kategorien mit unterschiedlichen Farben darstellen zu können, überzeugte mich doch sehr.
Endlich hatte ich etwas gefunden! Sicher nicht perfekt, weil manche Sachen nicht im Quellcode integriert waren, aber inzwischen traute ich mir zu, genau das, selbst in die Hand zu nehmen. Zudem erleichterten sogenannte Shortcodes und Code-Snippets so manche Tipparbeit. Ein Trugschluss, wie sich später herausstellen sollte.
Es gab Anfangs programmiertechnische Probleme, aber ich bin dabei geblieben und es waren nur noch kleine Dinge, die ich noch verbessern wollte. Habe ich nun alles geschafft und kann nun ein glücklicher Blogger sein – bis an mein Lebensende? … ;)
Wie Du wahrscheinlich schon mitbekommen hast, die Odyssee hatte noch kein Ende gefunden. Wenn Du möchtest, dann lese einfach den 4. Teil der Odyssee (sofern er erscheint…).
Hast du etwas zum Thema beizutragen? Ich freue mich sehr über weitere Hinweise, andere Sichtweisen oder anregende Diskussionen. Natürlich gern auch Fragen, die ich versuchen werde zu beantworten. Bitte beachte vor dem Kommentieren die Hinweise zur Netiquette hier auf NetzBlogging.de. Vielen Dank!
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